Einsatzleitwagen ELW 1

Allgemeine Informationen

Fahrgestell Mercedes-Benz
Typ/ Modell Sprinter 313 CDI 4x4
Baujahr 2008
Motorleistung 129 PS
Hubraum 2.148 ccbm
Höchstgeschwindigkeit 140 km/h
Zulässiges Gesamtgewicht 3.500 kg
Besatzung 1 + 3
Aus- und Aufbau Schmidt
Funkrufnamen Florian Willingen 9/11

Beladung und technische Ausstattung

Fahrerkabine/ Manschaftsraum

Das Fahrzeug verfügt über 4 während der Fahrt nutzbare Sitze. Die Vordersitze lassen sich umdrehen, sodass mit 4 Personen bequem am dahinter liegenden Schreibtisch gearbeitet werden kann. Im hinteren Teil der Manschaftskabine ist ein separater Raum mit einem Arbeitsplatz untergebracht, ausgestattet wie die anderen Arbeitsplätze mit Funk, Handy, etc. Zudem ist eine Standheizung verbaut.
Zur Beladung gehört diverses Kommunikationsmaterial zur Einsatzführung, Sprechfunkgeräte im 2 und 4 Meter Bereich, Faxgerät, Laptop, tragbare Telefone, Handy, Lagepläne von Willingen und Umgebung sowie Schlüssel von Brandmeldeanlagen und die Willinger Wärmebildkamera.

Heckgeräteraum

Im Heckgeräteraum ist Verkehrsleitmaterial, ein Kühlschrank zur Versorgung der Atemschutzgeräteträger nach dem Einsatz sowie ein Stromerzeuger zur unabhängigen Stromversorgung untergebracht.

Sonstige Ausstattung

Das Fahrzeug ist zusätzlich mit einer Außensprechanlage ausgerüstet. Da Willingen in Hessen, aber direkt an der Grenze zu NRW liegt, ist ein separater Funkkanal mit der Frequenz von NRW eingespeichert, um bei Schadenslagen mit Kräften aus NRW kommunizieren zu können.

Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten

Das Fahrzeug dienst hauptsächlich der Koordination der Einsatzstelle. Es rückt bei jedem Einsatz als erstes Fahrzeug aus. Durch die umfangreiche Informationsausrüstung dienst es hauptsächlich der Informationsabwicklung. Desweiteren ist das Fahrzeug höher gelegt und verfügt über Allradantrieb.


Drehleiter mit Korb DL(A)K 23-12

Allgemeine Informationen

Fahrgestell MAN
Typ / Modell 15.285 LC
Baujahr 2002
Motorleistung 280 PS
Hubraum 6.871 ccbm
Höchstgeschwindigkeit 96 km/h
Zulässiges Gesamtgewicht 14.200 kg
Besatzung 1 + 2
Aus- und Aufbau Metz L32
Funkrufnamen Florian Willingen 9/30

Beladung und technische Ausstattung

Aufbau/ Rechte und linke Geräteräume

Schallgedämfter Stromerzeuger (von Korb und Hauptbedienstand startbar, rechts am Leiterpark angebracht), Schleifkorbtrage, Rollgliss, elektrohydraulischer Notbetrieb, 3 x PA, diverses Schlauchmaterial, Kettensäge, Unterlegkeile, Absperrmaterial, Funkgeräte Stahlkrallen für Abstützung im Winter, Xenon-Handlampen, zwei 1.000 Watt Strahler mit Brücke zur Anbringung am Korb.

Korb

Krankentragehalterung, 2 x 1000 Watt Flutlichtstrahler, Handscheinwerfer, Gerätekasten, Stromversorgung 230/400 V, Monitor, Korb- und Stromerzeugersteuerung, separate Stromanschlüsse 230 V, C-Schlauch und Strahlrohr, Selbstschutzeinrichtung und Halogenlicht an vorderer Korbseite

Leiterpark

Fest verlegte B-Druckleitung im oberen Leitersatz, rutschfest beschichtete Trittstufen, fest angebrachte Xenonscheinwerfer (von Hauptbedienstand elektrisch dreh- und schwenkbar)

Fahrerkabine/ Manschaftsraum

Funkgeräte, Xenon-Handlampen, Leinenbeutel

Sonstige Ausstattung

Es handelt sich bei dieser Drehleiter um eine Automatikleiter, dass heißt verschiedene Bewegungen (rechts/ links/ hoch/ runter, etc.) können gleichzeitig geschehen.

Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten

Das Fahrzeug wird hauptsächlich zur Menschenrettung in großen Höhen eingesetzt. Durch die am Korb montierbare Krankentragehalterung kann das Fahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes eingesetzt werden. Zusätzlich ist das Fahrzeug mit einem Automatikgetriebe, Differentialsperre, ABS, ASR und Standheizung ausgestattet. Das Fahrzeug ist im Winter mit Schneeketten ausgerüstet.


Gerätewagen Logistik GW- L2 TH

Allgemeine Informationen

Fahrgestell MAN
Typ / Modell TGM 13.240
Baujahr 2009
Motorleistung 240 PS
Hubraum 6.871 ccbm
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Zulässiges Gesamtgewicht 14.100 kg
Besatzung 1 + 5
Aus- und Aufbau Rosenbauer
Funkrufnamen Florian Willingen 9/51

Beladung und technische Ausstattung

Rechter Geräteraum

Stromerzeuger (230 und 400 Volt), Trennschleifer, Kettensäge, Unterleghölzer, Hebekissen mit Zubehör, Schüppen, Besen, diverses Kleinmaterial zur technischen Hilfeleistung

Linker Geräteraum

Rettungsschere und Spreizer, Rettungszylinder, Unterlegkeile, Verkehrsleitkegel, Schäkel, Windenzubehör, diverses Kleinmaterial zur technischen Hilfeleistung, Absperrmaterial, Ketten/ Seile, Kabeltrommeln, Lichtstativ mit zwei 1.000 Watt Strahlern

Heckgeräteraum mit Hebebühne

4 Rollcontainer bestückt mit Ölbindemittel, Ölsperren, und Ähnlichem. 2 Rollcontainer mit jeweils 500 Metern B-Schlauch in Buchten verlegt und angekuppelt, Besen, Schüppen, Auffangbehältnisse

Fahrerkabine

LCD-Display für Rückfahrkamera, Fernbedienung für maschinelle Zugeinrichtung, Steuerungen für Licht und Agregate

Manschaftskabine

Vier Sitzplätze, Funkgeräte, Xenon-Handlampen, Funkeinrichtung

Sonstige Ausstattung

Pneumatischer Lichtmast zwichen Kabine und Aufbau mit 4 Xenonscheinwerfern, Heckwarneinrichtung, Umfeldbeleutung Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten. Das Fahrzeug ersetzte den alten RW 1 und den Gerätewagen Nachschub GW-N und dient hauptsächlich der technischen Hilfeleistung. Es war das erste Fahrzeug seiner Art in Deutschland und wurde von der Firma Rosenbauer als Prototyp nach Sonderwünschen gebaut. Durch die Heckseitig montierte Hebebühne (1.500 kg Traglast) kann der Laderaum mit verschiedensten Rollcontainern nach Bedarf bestückt werden. Desweiteren ist das Fahrzeug mit Automatikgetriebe, Vorder- und Hinterachsperren, Allradantrieb mit Untersetzung sowie Standheizung, maschineller Zugeinrichtung 50 KN und Schneeketten ausgerüstet.


Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10/6

Allgemeine Informationen

Fahrgestell MAN
Typ/ Modell TGM 13.290
Baujahr 2012
Motorleistung 290 PS
Hubraum 6.871 ccbm
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Zulässiges Gesamtgewicht 15.000 kg
Besatzung 1 + 8
Aus- und Aufbau Rosenbauer
Funkrufnamen Florian Willingen 9/43
Löschwassertank 2.500 Liter
Schaummitteltank 120 Liter

Beladung und technische Ausstattung

Rechte Geräteräume

Eingeschobene Tragkraftspritze TS 8 (pneumatische Hebe- und Senkeinrichtung), 4 A-Saugschläuche, Standrohr, Hydrantenschlüssel, Schlauchmaterial in Größe B, Überdruckbelüfter, Kleinmaterial, vier Atemluftersatzflaschen, B-Abgang für automatische Schaumzumischanlage (über 120 Liter Schaummitteltank oder separater Einspeisung durch Schaummittelbehälter), normaler B-Abgang, B-Schnellangriff mit angekuppeltem Verteiler in Bucht verlegt, Hygieneboard, Zumischer, Schaumrohr, Seilschlauchhalter, 50 Meter Schnellangriff mit Hohlstrahlrohr (elektrisch ein- und ausfahrbar)

Linke Geräteräume

Rettungsschere und Spreitzer (akkubetrieben), Ersatzakkus, Euroblitzer, Verkehrsleitkegel, Kabeltrommeln, Motorkettensäge, Schäkel, Ketten, diverses Kleinmaterial, Schlauchmaterial in Größe B und C, zwei B-Abgänge, B-Schnellangriff mit angekuppeltem Verteiler in Bucht verlegt, drei Hohlstrahlrohre in Größe C, Kupplungsschlüssel
Heckgeräteraum Fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe (3.000 Liter/Min.), Bedienstände Lichtmast, Anbaugeräte und Stromgenerator, Löschwassereinspeisung über 2 B-Eingänge, Glasscheibe als Heckklappe mit Waldecker Wappen.

Dach

4-teilige Steckleiter, 3-teilige Schiebleiter, Gerätestaukasten mit Einreißhaken, Schüppen und Besen, pneumatischer Lichtmast mit 6 Xenonscheinwerfern, zwei weitere A-Saugschläuche

Fahrerkabine

Das Fahrzeug verfügt über eine zentrale Computersteuereinheit mit Touchscreen im Fahrerhaus, von der aus sowohl Blaulicht, Martinshorn, alle Lichteinstellungen und Steuerungen eingestellt werden können (Einsatzstellentaster). Ebenso befindet sich der LCD-Display für die Rückfahrkamera im Bedienfeld des Maschinisten.

Manschaftsraum

Sieben Sitzplätze, davon vier mit fest eingebauten und während der Fahrt anlegbaren PA, Einstieg über automatisch ausfahrbare Treppen in Drehtüren, Drehtüren druchgehend aus Glas, Funkeinrichtung, verschiedene Farbmody wählbar (Nacht- und Tagmodus), Xenon-Handlampen, Funkgeräte, Leinenbeutel.

Sonstige Ausstattung

Das Fahrzeug ist mit einer zentralen Stromversorgung ausgerüstet, welche durch einen fest eingebauten Stromgenerator, der über den Fahrzeugmotor angetrieben wird, gespeist wird. In jedem Geräteraum befindet sich eine 230 Volt Steckdose, an denen verschiedenste Geräte angeschlossen werden können. Die komplette Lichttechnik ist in LED-Ausführung (Blaulicht, Umfeldbeleuchtung, Geräteraumbeleuchtungen, etc.). Im vorderen Geräteraum auf der linken Seite ist zudem ein Stromschnellangriff mit 50 Meter Leitung untergebracht. Heckseitig ist zudem über dem Pumpenbedienstand eine Verkehrswarneinrichtung untergebracht, mit der verschiedene Warntexte, Pfeile oder Blinklichter eingeblendet werden können.

Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten

Das Fahrzeug wurde für den in die Jahre gekommenen LF 8 auf Unimog U1300 beschafft, ursprünglich konzipiert als LF 10/6 entspricht dieses Fahrzeug tatsächlich einem HLF 20, wird aber offiziell als HLF 10/6 eingestuft. Es rückt bei Bränden als erstes und bei Verkehrsunfällen als zweites Fahrzeug nach dem ELW und GW-L 2 aus. Desweiteren ist das Fahrzeug mit Automatikgetriebe, Vorder- und Hinterachsperren, Allradantrieb mit Untersetzung sowie Standheizung und Schneeketten ausgerüstet.


Staffellöschfahrzeug StLF 20/25

Allgemeine Informationen

Fahrgestell MAN
Typ/ Modell TGM 13.290
Baujahr 2014
Motorleistung 290 PS
Hubraum 6.871 ccbm
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Zulässiges Gesamtgewicht 15.500 kg
Besatzung 1 + 7
Aus- und Aufbau Rosenbauer
Funkrufnamen Florian Willingen 9/40
Löschwassertank 4.000 Liter

Beladung und technische Ausstattung

Rechte Geräteräume

Chemikalienschutzanzüge (zwei Stück; hängend gelagert), vier A-Saugschläuche, Standrohr, Hydrantenschlüssel, Schlauchmaterial in Größe B, Überdruckbelüfter, Halligantool, zwei Atemluftersatzflaschen (eine davon für Sprungretter), Hygiendeboard, Zumischer, Schaumrohr, sechs Schaummittelkanister (jeweils 20 Liter), zwei B-Abgänge, B-Schnellangriff mit angekuppeltem Verteiler in Bucht verlegt, 30 Meter Schnellangriff mit Hohlstrahlrohr (elektrisch ein- und ausfahrbar)

Linke Geräteräume

Verkehrsleitkegel, Euroblitzer, Kleinmaterial, Schlauchmaterial in Größe B und C, drei Hohlstrahlrohre in Größe C, ein Mehrzweckstrahlrohr in Größe B, Sprungretter, vier Schlauchtragekörbe (jeweils mit 3 C-Schläuchen bestückt)

Heckgeräteraum

Fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe (3.000 Liter/Min.), Bedienstände Lichtmast, Anbaugeräte und Stromgenerator, Löschwassereinspeisung über 2 B-Eingänge, Glasscheibe als Heckklappe mit Waldecker Wappen

Dach

4-teilige Steckleiter, Schlauchbrücken, Wasserwerfer (zur Montage auf Fahrzeugdach., jedoch auch einzelnd am Boden verwendbar)

Fahrerkabine

Das Fahrzeug verfügt über eine zentrale Computersteuereinheit mit Touchscreen im Fahrerhaus, von der aus sowohl Blaulicht, Martinshorn, alle Lichteinstellungen und Steuerungen eingestellt werden können (Einsatzstellentaster). Ebenso befindet sich der LCD-Display für die Rückfahrkamera im Bedienfeld des Maschinisten.

Manschaftsraum

Sechs Sitzplätze, davon vier mit fest eingebauten und während der Fahrt anlegbaren PA, Einstieg über automatisch ausfahrbare Treppen in Drehtüren, Drehtüren durchgehend aus Glas, Funkeinrichtung, verschiedene Farbmody wählbar (Nacht- und Tagmodus), LED-Handlampen, Funkgeräte, Leinenbeutel

Sonstige Ausstattung:

Das Fahrzeug ist mit einer zentralen Stromversorgung ausgerüstet, welche durch einen fest eingebauten Stromgenerator, der über den Fahrzeugmotor angetrieben wird, gespeist wird. In jedem Geräteraum befindet sich eine 230 Volt Steckdose, an denen verschiedenste Geräte angeschlossen werden können. Die komplette Lichttechnik ist in LED-Ausführung (Blaulicht, Umfeldbeleuchtung, Geräteraumbeleuchtungen, etc.). Im mittleren Geräteraum auf der rechten Seite ist zudem ein Stromschnellangriff mit 50 Meter Leitung untergebracht.Heckseitig ist zudem über dem Pumpenbedienstand eine Verkehrswarneinrichtung untergebracht, mit der verschiedene Warntexte, Pfeile oder Blinklichter eingeblendet werden können. Desweiteren verfügt das Fahrzeug über einen heckseitig, links neben dem Pumpenbedienstand angebauten Lichtmast mit sechs LED-Scheinwerfern.

Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten

Durch den großen Löschwassertank von 4.000 Litern kann dieses Fahrzeug auch im Pendelverkehr eingesetzt werden, um schnellstmöglich größere Wassermengen zur Einsatzstelle zu transportieren. Dieses StLF 20/25 kann ebenso im Pump-and-Roll-Betrieb eingesetzt werden; das heißt, es kann während der Fahrt Wasser abgegeben werden; die Pumpe läuft somit auch im Fahrbetrieb weiter. Desweiteren ist das Fahrzeug mit Automatikgetriebe, Vorder- und Hinterachssperren, Allradantrieb mit Untersetzung sowie Standheizung, und Schneeketten ausgerüstet.


Tanklöschfahrzeug TLF 2000

Allgemeine Informationen

Fahrgestell Mercedes-Benz
Typ/ Modell Unimog U1300
Baujahr 1989
Motorleistung 130 PS
Hubraum 5.917 ccbm
Höchstgeschwindigkeit 88 km/h
Zulässiges Gesamtgewicht 8.500 kg
Besatzung 1 + 2
Aus- und Aufbau Rosenbauer
Funkrufnamen Florian Willingen 9/21
Löschwassertank 2.000 Liter

Beladung und technische Ausstattung

Rechte Geräteräume

Feuerlöscher, diverses Kleinmaterial, 50 Meter Schnellangriff mit Hohlstrahlrohr

Linke Geräteräume

Standrohr, Hydrantenschlüssel, Verteiler, diverses Schlauchmaterial in Größe B und C, B und C-Strahlrohre, Kleinmaterial

Heckgeräteraum

Fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe (2.000 Liter / Min.), Kupplungsschlüssel

Fahrerkabine/ Manschaftsraum

Funkgeräte, Steuerung der maschinellen Zugeinrichtung, Handlampen

Sonstige Ausstattung

Maschinelle Zugeinrichtung 50 KN hinten und vorne, Frontscheinwerferleiste auf Dach, Funkgeräte, Handlampen

Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten

Das Fahrzeug war ursprünglich als RW 1 im Einsatz und wurde durch die Firma Rosenbauer in Luckenwalde zum Tanklöschfahrzeug umgebaut. Es wird ausschließlich zur Brandbekämpfung eingesetzt; inbesondere dank der guten Geländetauglichkeit bei Waldbränden. Das Fahrzeug ist im Winter mit Schneeketten ausgerüstet und verfügt über zuschaltbaren Allradantrieb mit Untersetzung.